Purpurmond ♥ Rezension

Autorin: Heike Eva Schmidt
Seiten: 352
Verlag: PAN Droemer Knaur
Preis: 14,99€ (Hardcover)
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Meine Bewertung: 5/5 Punkten


Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem grauenvollen Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen und nimmt ihr von Tag zu Tag ein Stückchen mehr die Luft zum Atmen. Wären da nicht die kräuter­kundige Dorothea und deren Bruder, würde sie verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht.

Meine Meinung 

Purpurmond ist mein erstes Buch von Heike Eva Schmidt. Der Schreibstil ist jung und leicht zu lesen, sodass die Geschichte die ganze Zeit über spannend war. Einmal angefangen, wurde es immer schwieriger, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Hauptprotagonistin Cat war mir von den ersten Seiten an überaus sympathisch. Sie ist tough, mit ihren knallroten Haaren dazu noch recht auffallend und weiß genau, was sie will. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie in der Schule unter den fiesen Gemeinheiten ihrer Mitschülerinnen zu leiden hat. Sie wird nicht direkt permanent gemobbt, aber dennoch oftmals von den anderen Mädchen ihrer Klasse ausgeschlossen. Durch einen fiesen Streich wird sie im Keller des alten Drudenhauses (ein ehemaliges Hexengefängnis) eines Nachts von ihnen eingesperrt und findet dort schließlich den alten Halsreif, der sie direkt in die Vergangenheit befördert. Dadurch wird ihr Leben natürlich nicht unbedingt sehr viel leichter oder angenehmer. Die Lage scheint aussichtslos, denn einmal ganz abgesehen davon, dass es für Cat vorallem aufgrund ihrer Ausdrucksweise und nicht zuletzt ihrer auffälligen roten Haare recht schwer wird, nicht gleich als Hexe angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden, hat sie keine Ahnung, wie man sich dreihundert Jahre zurückversetzt in der Vergangenheit im mittelalterlichen Bamberg überhaupt behält. Jetzt kann sie nur noch auf die Hilfe von der etwa gleichaltrigen Dorothea und ihrem Bruder Jakob hoffen. Dorothea mochte ich von Beginn an unglaublich gerne. Sie ist das nette Mädchen von nebenan, das einfach jeder ins Herz schließen muss. Auch gegen Jakob habe ich kaum etwas einzuwenden. Höchstens, dass ich gerne über ihn noch ein wenig mehr erfahren hätte. Er ist manchmal leider ein wenig blass geblieben. Nichts desto trotz konnte mich das Buch immer wieder überraschen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Purpurmond ist von mir für euch eine Leseempfehlung!

Kommentare

  1. Irgendwann, werde ich es auch nochmal schaffen, es zu lesen ;D
    LG Leni

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    1. Ich kann es dir nur ans Herz legen ♥ :)

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  2. Huch, ich weiß jetzt gar nicht ob ich dir schon geantwortet hatte - ich schreibe jetzt einfach mal. Vielen Dank, das freut mich! :)

    Purpurmond steht schon Eeeeewigkeiten auf meiner Wunschliste! Bisher habe ich von ihr nur "Tausend Mal gedenk ich Dein" gelesen und fand es auch wirklich richtig gut :)
    LG ♥

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